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Foto-Equipment (in Verwendung)

Gehäuse

Objektive

Blitze

Zubehör

Ehemaliges Foto-Equipment (weiterverkauft oder nicht mehr in Verwendung)

Die folgenden Zeilen liefern kaum technische Details und enthalten nur spärlich konkrete Testergebnisse der aufgezählten Komponenten. Vielmehr finden Sie einen Überblick über das Equipment das ich beim Fotografieren einsetze und meine subjektive Beurteilung desselben. Ich werbe hier nicht für bestimmte Produkte sondern liste nur persönliche Erfahrungen auf. Wenn Sie die folgenden Absätze gelesen haben sind Sie in der Lage meine Entscheidungen für oder gegen bestimmte Produkte nachzuvollziehen.

Gehäuse

Nikon D70

Kaufdatum: 20.10.2004
Verkäufer: Goesta
Ort: Graz
Zustand: A

Lange habe ich mich über digitale Spiegelreflexbodys informiert bevor ich mich im Oktober 2004 zum Kauf entschließen konnte. Ich habe noch keine Komponenten irgendeines Systems (Canon, Nikon, Minolta ... ) besessen und hatte deshalb die Möglichkeit mir alle Systeme die am Markt waren genauer anzusehen. Im Oktober 2004 gab es für mich 3 interessante digitale SLR-Bodys und zwar:

Die Canon EOS 300D habe ich als erste Kamera von der Liste gestrichen. Sie war zwar schon wesentlich länger auf dem Markt und überzeugte auch durch ihre Testergebnisse, vor allem der CMOS Sensor (welche angeblich besser als CCD Sensoren sind) ist mir lange nicht aus dem Kopf gegangen. Trotzdem fühlte sich die Kamera in meinen Händen etwas billig an, sie hinterließ einen zu großen Plastikeindruck. Die EOS 20D war damals noch ganz neu und auch um eine Ecke teurer als die Nikon D70, trotzdem hab ich mir die Kamera angesehen und auch Testfotos damit gemacht. Obwohl die EOS 20D definitv die professionellere Kamera als die D70 ist, habe ich mich dagegen entschieden. Erstens war sie mir etwas zu teuer und zweitens liegt meiner Meinung nach die D70 wesentlich besser in der Hand. Ich fühlte mich mit den Bedienelementen der Nikon Kameras wohler als mit denen von Canon (reine Gewöhnungs- und Geschmackssache).

Weiterführende Links:

Nikon D2H

Kaufdatum: 21.08.2006
Verkäufer: von Privat
Ort: Deutschland
Zustand: B (~ 30.000 Auslösungen)

Digitaltechnik neigt dazu im entscheidenden Augenblick zu versagen. Vor allem im Internet stößt man immer wieder auf Berichte frustrierter Kamerabenützer deren Kameras in unerwarteten Momenten den Dienst verweigern und zum Service geschickt werden müssen. Blöd ist so etwas wenn es wirklich in einer Situation passiert, wo man auf das Gerät angewiesen ist (Hochzeitsfotos, Auftragsarbeiten). Ich kann von mir schlecht behaupten ein berufstätiger Fotograf zu sein, der quasi ohne Kamera nicht arbeiten kann. Trotzdem hatte ich manchmal den Horrorgedanken: "was wenn gerade jetzt die Kamera versagt". Die Lösung die für solche Gedanken liegt auf der Hand: ein Zweitgehäuse. Das war der erste Grund für die D2H.

Der zweite Grund ist noch schneller erklärt: der Wunsch mit einem Profi-Gehäuse fotografieren zu können.

Und der dritte Grund war (leider) ein Irrtum. Ich war mir sicher mit dieser Kamera würden meine Fotos besser werden. Von wegen. Die Kamera macht vielleicht das Foto, aber sehen tut es der Fotograf dahinter. Sicher habe ich mit dieser Kamera noch mehr Möglichkeiten aber bessere Fotos mache ich deshalb garantiert nicht. Im Gegenteil, ich nutze nach wie vor liebend gern meine D70 weil sie einfach für viele Einsatzbereiche handlicher ist.

Trotz diesen Erkenntnissen bereue ich es natürlich nicht die Kamera gekauft zu haben. Viele behaupteten schon 2006 sie wäre veraltet wegen des kleinen 4 MP-Sensors. Ich empfand das weniger als Nachteil sondern sogar als Vorteil. Für meine bevorzugten Zielmedien, nämlich zum Größten Teil für das Web oder für Prints in den Größen 20x30cm oder maximal 50x70cm, reicht der Sensor der D2H vollkommen aus. Außerdem erzeugt der kleinere Sensor kleinere Files: das bedeutet ich kann meine Bilder auf meinem mittlerweile doch schon betagten Rechner noch mühelos bearbeiten und auch der Archivierungsaufwand ist viel geringer als beispielsweise bei einem Foto mit 12 MP. Fazit: Ich liebe diese Kamera und würde sie auch jetzt noch gegen keine andere eintauschen - höchstens gegen das Nachfolgermodell, die Nikon D2Hs.

Weiterführende Links:

Objektive

Weitwinkelzoom: Nikon AF-S DX 18-70 3.5-4.5G IF-ED

Kaufdatum: 20.10.2004
Verkäufer: Goesta
Ort: Graz
Zustand: A

Das Nikon 18-70 war eines der Setobjektive mit denen die D70 zusammen verkauft wurde. Es ist zwar aus Kunststoff gefertigt, macht aber trotzdem keinen billigen Eindruck. Im Internet wurde oft von fehlfokussierenden und unscharfen Exemplaren dieses Objektivs berichtet, meines scheint allerdings keine dieser Fehler zu haben. Ein großer Teil meiner Fotos ist wohl mit dieser Linse entstanden und ich war bisher mit der Farbwiedergabe, mit der Schärfe und auch mit der AF-Geschwindigkeit sehr zufrieden. Wenn Sie meine Gallerys durchsehen, können Sie das verwendete Objektiv aus den EXIF-Daten entnehmen.

Die Optik ist für die in digitalen Spiegelreflexkameras eingesetzten kleineren Chips gerechnet (erkennbar an der Bezeichnung DX) und kann deshalb nicht an Kleinbildkameras verwendet werden.

Der Autofokus ist ein sogenannter Silent Wave Motor (erkennbar an der Bezeichnung AF-S) und fokussiert sehr schnell, geräuschlos und präzise. Zu erwähnen ist, dass es zusammen mit dem AF-Hilfslicht der Nikon-Systemblitze (SB-600 und SB-800) mit diesem Objektiv zu Fehlfokussierungen im Weitwinkelbereich (~18mm) kommt. Es handelt sich dabei um eine Fehlfunktion, der meines Wissens nach auch vom Hersteller nicht beseitigt werden kann. Meine Art den Fehler zu umgehen ist folgender: Wenn ich das Objektiv im Weitwinkelbereich mit dem Blitz benutze, zoome ich zuerst auf ca. 50mm, fokussiere, und zoome dann zurück auf 18mm, wähle den Ausschnitt und löse dann erst aus. Damit kann man die Fehlfokussierungen größtenteils umgehen.

Beispielfotos und Anwendungsgebiete:

Landscapes/Nature
Landscapes/Nature
Architecture
Architecture
Night
Night
Sport/Action
Sport/Action

Weiterführende Links:

Normalobjektiv: Nikon AF 50 1.8D

Kaufdatum: 22.02.2005
Verkäufer: Internetkauf, B&H Photo
Ort: New York
Zustand: A

Das Nikon AF 50 1.8D war lange Zeit mein absolutes Lieblingsobjektiv! Erstens hab ich es neu für weniger als 80 Euro (Import aus Amerika) erstanden und zweitens ist es extrem klein, sehr schnell beim fokussieren und scharf wie ein Rasiermesser. Der Brennweitenverlängerungsfaktor der D70 von 1,5 macht es sogar zu einem leichten Teleobjektiv und damit eignet es sich auch für Portraits. Ich habe es immer wieder und manachmal sogar als Immer-drauf-Linse eingesetzt. Der Grund dafür war folgender: Meiner Meinung nach schulen Festbrennweiten das fotografische Auge weil man als Fotograf gezwungen ist kreative Bildausschnitte zu wählen wenn das zu fotografierende Objekt zu groß ist um es aufs Bild zu kriegen. Mit einem Weitwinkel-Zoomobjektiv tendiert man jedoch automatisch dazu alles aufs Bild zu kriegen, was in vielen Fällen jedoch ein Fehler ist. Der Betrachter findet zu viel Information auf dem Bild und das Wesentliche sticht nicht mehr ins Auge. Mit einer Festbrennweite wie dem 50er hätte man einen anderen Bildausschnitt wählen müssen und hätte viel wahrscheinlicher Details hervorgehoben und fotografiert. Gerade Anfänger würde ich deshalb unbedingt zu diesem Objektiv raten!

Es ist zwar aus Plastik gefertigt, aber durchaus robust: Meins ist mir im Urlaub aus der Hand auf den Fließenboden einer U-Bahnstation gefallen und die Optik hat nichts abgekriegt.

Im September 2006 hab ich dieses Objektiv verkauft. Der Grund war ein Upgrade auf das etwas lichtstärkere Nikon AF 50 1.4D.

Beispielfotos und Anwendungsgebiete:

Available Light
Available Light
Party
Partys
Nature
Nature
Portraits
Portraits

Weiterführende Links:

Normalobjektiv: Nikon AF 50 1.4D

Kaufdatum: 04.09.2006
Verkäufer: Vermittlungskauf, Foto Köberl
Ort: Graz
Zustand: B

Rückblickend betrachend war die Investition in ein 50er 1.4 und der Verkauf des 50er 1.8 nicht sinnvoll. Das 1.4er ist zwar zwei Drittelblenden lichtstärker und bis Blende 2.2 auch schärfer als das 1.8er, das rechtfertigt jedoch nicht den ca. 3-fachen Preis, zumindest nicht, wenn auf die zwei Drittelblenden Lichtstärke nicht unbedingt angewiesen ist. Außerdem hat das 50er 1.4 ein größeres Problem mit Gegenlicht, welches das 1.8er auf Grund der weit hinten sitzenden Frontlinse nicht so stark hatte.

Trotzdem, jetzt wo ich den Schritt schon gemacht habe nutze ich natürlich auch gelgentlich die Blende 1.4 für AL Aufnahmen oder um Objekte freizustellen

Beispielfotos und Anwendungsgebiete:

Available Light
Available Light
Party
Partys
Nature
Nature
Portraits
Portraits

Weiterführende Links:

Portraitobjektiv: Nikon AF 85 1.8D

Kaufdatum: 09.01.2006
Verkäufer: Vermittlungskauf, Foto Köberl
Ort: Graz
Zustand: B

Auf diese Linse bin ich in diverse Internetforen aufmerksam geworden und so hab ich sie schon lange vor dem Kauf öfters im Fotogeschäft an meiner Kamera ausprobiert. Das Anwendungsgebiet ist durchaus beachtlich, von der ursprünglichen Bestimmung - Portraits - reicht es bis zur Sportfotografie im nahen Telebereich, Konzert- und Available Light Fotografie. Angeblich schwören Fotografen von Handballspielen auf diese Linse (oder auf das Nikon AF 85 1.4D welches aber noch ein Eck mehr kostet) und das ist immerhin ein sehr dynamischer Sport.

Der Autofokus ist verdammt schnell, die Fotos sind bei F1.8 noch nicht ganz so scharf und etwas weich, ab F2.2 zähl ich es zu meinen schärfsten Objektiven. Wenn ich es früher gekauft hätte, wäre es wohl oft anstelle des Nikon AF 50 1.8D eingesetzt worden, so muss sich der Einsatzbereich wohl erst mit der Zeit ergeben.

Beispielfotos und Anwendungsgebiete:

Concerts
Concerts
Portraits
Portraits
People
People
Sport/Action
Sport/Action

Weiterführende Links:

Telezoom: Nikon AF 70-210 4-5.6D

Kaufdatum: 14.11.2004
Verkäufer: Classic Camera (Photographica-Börse)
Ort: Graz
Zustand: B
Verkaufsdatum: 28.04.2006

Bereits wenige Wochen nach dem Kauf von Kamera, Weitwinkelzoom und Blitz bemerkte ich die fehlende Brennweite nach oben in meinem Equipment. Deshalb hab ich nach einem günstigen Telezoom Ausschau gehalten. Zufällig hab ich auf der Photographica Fotobörse in Graz ein gebrauchtes Nikon 70-210 Schiebezoom gesehen und sehr günstig erstanden. Dies erwieß sich als sehr gute Entscheidung, das Objektiv hat mich vom Preis/Leistungsverhältnis total überzeugt. Ken Rockwell beschreibt es als best inexpensive telezoom und damit hat er vollkommen Recht. Es ist kompakt, es ist leicht und passt mit abgenommener Sonnenblende sogar angesetzt an der Kamera in die meisten Toploadertaschen. Dass sich die Frontlinse beim Fokussieren dreht macht zwar die Verwendung eines Polarisationsfilters nahezu unmöglich, hat mich aber nie gestört. Auch die anfänglich für mich ungewohnte Schiebezoom-Technik (zum varieren der Brennweite wird nicht ein Drehring betätigt, sondern das Objektiv wird nach vorn beziehungweise nach hinten geschoben) hat mir immer mehr zugesagt, da ich so während dem Fotografieren mehr Gefühl fürs Zoomen und das "bin ich schon am Anschlag?" entwickeln konnte.

Vor allem wegen der kompakten Bauweise ist es ein ideales Telezoom zum Mitnehmen, es findet in jeder Fototasche Platz und ist nicht schwer. Mit etwas Übung kann man auch noch mit 1/80 bis 1/125 akzeptable Fotos ohne Stativ machen. Auch das Mitziehen bei Sport- und Actionfotografie ist meiner Meinung nach mit dieser Optik leichter als mit einem mehr als doppelt so schweren Telezoom des Kalibers 2.8.

Der Autofokus ist schnell, sogar schneller als der von den meisten anderen, teureren Telezooms. Ich hatte keine Schwierigkeiten herannahende Kampfjets oder auch Greifvögel während des Fluges im Fokus zu behalten. Bei 70mm ist die Schärfe auch bei Offenblende gut, bei 210mm lässt sie nach, abblenden auf F8 verbessert die Ergebnisse bedeutend.

Leider hab ich dieses günstige Telezoom im April 2006 einem befreundeten Fotografen verkauft weil ich auf das Sigma AF 70-200 2.8 upgegradet habe. Im Nachhinein bereue ich diese Entscheidung weil das Objektiv angenehm klein, schnell und robust war. Ideal zum Mitnehmen wenn man gern wenig "Gepäck" hat.

Beispielfotos und Anwendungsgebiete:

People
People
Portraits
Portraits
Sport/Action
Sport/Action
Zoo/Wildlife
Zoo/Wildlife

Weiterführende Links:

Telezoom: Sigma AF 70-200 2.8 EX APO HSM IF und Sigma APO 2x Teleconverter

Kaufdatum: 18.04.2006
Verkäufer: Murfoto
Ort: Graz
Zustand: A-

Seit ich mich mit der Fotografie beschäftige, habe ich mich natürlich auch für die teuren professionellen Ausrüstungsgegenstände interessiert. Ich habe wohl von jedem Objektivhersteller ein Prospekt in der Schublade und mir die eine oder andere Profilinse in meiner Fototasche vorgestellt.

Unlängst bin ich bei einem Spaziergang durch Graz an einem Fotogeschäft vorbeigegangen und meine Neugier hat mich ins Schaufenster blicken lassen wo mich ein Sigma 70-200 2.8 für einen akzeptablen Preis anlachte. Gleich am nächsten Tag hab ich ein paar Testfotos gemacht und mich im Internet über die Leistung der Optik informiert. Angeblich ist es bis auf den etwas langsameren Autofokus gleichwertig mit dem berühmten Nikon AF-S 80-200 2.8 und beim Vergleich eines Nikon AF 80-200 2.8 Schiebezooms mit dem Sigma hab ich was die Schärfe betrifft auch keine Unterschiede feststellen können. Zweimal noch hab ich Test- und Verlgeichsfotos sowie einen ausführlichen Fokustest gemacht, bevor ich mich zum Kauf entschließen konnte. Die Beweggründe waren folgende: Schon seit längerem hatte ich den Wunsch meine Brennweiten die mittlerweile von 18-210mm reichten nach oben zu erweitern. Es gibt natürlich recht günstige Telezooms z.B. das Tamron 200-400mm 5.6-6.3, welches allerdings aus eigener Erfahrung an der D70 nicht richtig und vor allem sehr sehr langsam fokussiert. Linsen wie das Nikon AF-S 80-400 4-5.6 VR oder auch weitgeöffnete Festbrennweiten habe ich aus finanziellen Gründen und auch aus Gründen der Verfügbarkeit auf dem Gebrauchtmarkt ausschließen müssen. Mit dem Sigma 70-200 2.8 konnte ich nun zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, einerseits ein hochgeöffnetes schnelles Telezoom bis 200mm und mit dem 2x Teleconverter die Möglichkeit bei Bedarf bis auf 400mm zu gehen, allerdings auch mit dem Verlust von 2 Blenden.

In der ersten Woche nach Ostern hatte ich dann auch die Möglichkeit die Optik bei einem Ausflug nach Dorf Tirol gründlich zu testen, das Objektiv musste unter anderem bei einer Greifvögelflugshow seine Leistung unter Beweis stellen. Mit den Ergebnissen bin ich mehr als zufrieden, der Autofokus arbeitet sehr schnell wenn gleich es aufgrund der schwereren Optik auch um einiges schwieriger ist die wendigen Greifvögel im Sucher zu behalten als beispielsweise mit dem Nikon AF 70-210. Die Farbwiedergabe ist sehr gut und die Fotos sind auch bei offener Blende gestochen scharf, wesentlich besser als mit dem soeben erwähnten Nikon.

Beispielfotos und Anwendungsgebiete:

Sport/Action
Sport/Action
Zoo/Wildlilfe
Zoo/Wildlife
Nature
Nature
People
People

Weiterführende Links:

Telezoom: Nikon AF-S 80-200 2.8D

Kaufdatum: 17.06.2007
Verkäufer: Ebay von Privat
Ort: Österreich
Zustand: A-

Das AF-S 80-200 2.8 war kein notwendiger Kauf. Ich hatte schon seit April 2006 das Sigma AF 70-200 2.8 und war mit der Linse eigentlich mehr als zufrieden. Ich setzte sie hauptsächlich bei kaum dynamischen Sportveranstaltungen (Golf usw.) und für Street&People Fotografie ein und sowohl der Brennweitenbereich als auch die AF-Geschwindigkeit waren für diese Anwendungsgebiete bestens geeignet.

Beim Fotomarathon in Wien machte ich den Fehler das hier beschriebene Nikon eines befreundeten Fotografen auszuprobieren und habe mich quasi in das Objektiv verliebt. Bzgl. Verarbeitung, AF-Geschwindigkeit und Abbildungsleistung übertraf dieses Objektiv alles was ich zuvor in der Hand gehabt hatte. Seit diesem Erlebnis habe ich mich auf die Suche nach den zum damaligen Zeitpunkt schon vom AF-S 70-200 VR abgelösten und nicht mehr hergestellten Objektiv gemacht und nach vielen Monaten auch gefunden. Es ist meiner Meinung nach das beste AF Telezoom in diesem Brennweitenbereich, das Nikon jemals auf den Markt gebracht hat, schärfer und schneller als der Nachfolger mit VR. Wer es nicht glaubt soll es selber ausprobieren ;-)

Blitze

Systemblitz: Nikon SB-600

Kaufdatum: 20.10.2004
Verkäufer: Goesta
Ort: Graz
Zustand: A

Der SB-600 ist zusammen mit dem SB-800 einer von damals zwei existierenden voll zur D70 kompatiblen Systemblitzen. Die Blitzleistung ist schwächer als die des SB-800, reicht aber für die meisten Situation aus. Der Blitz zeichnet sehr schön, die Farbwiedergabe ist natürlich und es gibt fast nie Überbelichtungen oder ausgefressene Bereiche. Einziges Manko ist meiner Meinung nach der fehlende indirekte Blitzreflektor aus weißem Glanzkunststoff welcher beim SB-800 schon integriert ist. Ich habe mir einen solchen aus Fotopapier gebastelt und schiebe in bei Bedarf zusätzlich mit der Weitwinkelzerstreuscheibe in das für sie vorgesehene Fach.

Weiterführende Links:

Zubehör

Stativ: Manfrotto 190CLB und Manfrotto 141RC

Kaufdatum: 04.01.2005
Verkäufer: Foto Köberl
Ort: Graz
Zustand: A

Mich faszinierten immer schon Langzeitbelichtungen und Nachtaufnahmen. Ohne Stativ ist es unmöglich scharfe detailgetreue Aufnahmen in der Nacht zu machen. Deshalb hab ich auch nicht lange gewartet und mir ein gutes Stativ angeschafft. Auch wenn ich oft schon gehört habe, dass man am Stativ auch sparen kann, bin ich gegenteiliger Meinung: Es müssen natürlich nicht immer Markenprodukte sein, aber ich bin mir sicher, dass man wenig Freude mit einem Produkt um Euro 29,99.- aus der Elektrobucht (Ebay) hat. Das Manfrotto 190CLB bietet einen guten Kompromiss zwischen Stabilität, Gewicht und Sperrigkeit. Wenn man sich um 3 Euro einen Gurt einer Laptoptasche kauft, kann man sich auch ein einfaches und billiges Tragesystem selber dazubasteln. Angeblich gibt es dieses Stativ in zwei Varianten, die neuere soll Schaumstoffmanschatten an den Stativbeinen haben, damit das Tragen im Winter angenehmer ist. Ich trage im Winter beim Fotografieren sowieso Handschuhe und vermisse diese Kleinigkeit nicht.

Stativköpfe gibt es wie Sand am Meer, warum ich mich für den Manfrotto 141RC entschieden habe? Er ist ein stabiler 3-achsiger Stativkopf und wird in zahlreichen Fotoforen empfohlen. Außerdem hat er mir gut gefallen und ich habe den Kauf bisher nicht bereut.

Infrarotauslöser: Nikon ML-L3

Kaufdatum: 17.01.2005
Verkäufer: Internetkauf, Nikon-Forum
Ort: Deutschland
Zustand: neuwertig

Eigentlich nur eine kleine Spielerei die ich bis jetzt auch kaum eingesetzt habe aber damals musste ich das Ding einfach haben. Die kleine Fernbedienung sieht einfach süß aus und man kann damit auch mal Bekannte verblüffen. Wünschenswert wäre vielleicht noch ein Auslöser mit 2 Druckpunkten, ansonsten muss immer vor dem Auslösen schon aufs richtige Fokussieren geachtet werden.

Fototasche: Jenova Professional

Kaufdatum: 24.01.2006
Verkäufer: Foto Köberl
Ort: Graz
Zustand: A

Solange es irgendwie möglich war hab ich versucht mein Equipment mit Toploader, Bauchtasche und/oder Standardrucksack zu transportieren, was auch in gewissen Situation durchaus angenehm ist z.B. bei Fotoausflügen wo man viele Komponenten immer griffbereit haben will. Trotzdem sieht man wohl teilweise wie ein behängter Christbaum aus und die Gefahr irgendwas zu verlieren oder beim Gehen zu beschädigen ist auch nicht so klein. Deshalb hab ich mich wachsender Ausrüstung dauernd nach einer guten Alternative umgesehen. Anfänglich konnte ich mich für Fotorucksäcke begeistern, alles findet Platz, der Transport ist einfach und bequem, die Ausrüstung ist gut geschützt und sauber sortiert. Das einzige Problem bei Fotorucksäcken ist meiner Meinung nach die Zugriffszeit auf Einzelteile. Wenn man öfter Optik wechselt und dies oder jenes herausholt/verstaut muss man dauernd der Rucksack absetzen, vernünftig hinstellen und das ist mir persönlich zu anstrengend. Deshalb hab ich mich schlussendlich für eine große Schultertasche entschieden, die Jenova Professional. Meine ganze Ausrüstung findet dort Platz (außer das Stativ ;-) sie hängt bequem und sicher, lässt sich im gehen öffnen und handhaben und bei Bedarf kann sie mit entsprechendem Geschirr zu einem Rucksack umfunktioniert werden. Diese Tasche kann ich wirklich nur weiterempfehlen!

Imagetank: Vosonic VP3320 aka "eierlegende Wollmilchsau"

Kaufdatum: 24.02.2006
Verkäufer: Internetkauf, CDC
Ort: Deutschland
Zustand: A

Was macht man im Urlaub wenn man alle Speicherkarten voll fotografiert hat und kein Notebook besitzt um die Fotos runter zu speichern? Die erste Möglichkeit wäre die Karten durchzusehen und schlechte Fotos zu löschen, mit der Auflösung runter und mit der Kompression rauf zu gehen und versuchen mit dem Restplatz auf der Speicherkarte auszukommen. Die zweite Möglichkeit wäre vielleicht im nächsten Elektronikladen eine oder mehrere weitere Speicherkarten zu kaufen. Das würde dann irgendwann dazu führen, dass man Besitzer von 10 oder noch mehr Speicherkarten ist, weil man sie für die 3 Wochen Südamerika unbedingt gebraucht hat, während man die anderen 49 Wochen im Jahr mit einer oder maximal zwei Karten auskommt. Die dritte und vielleicht auf Dauer günstigste Lösung ist die Anschaffung eines sogenannten Imagetanks. Das sind im Prinzip nix anderes als externe Festplattengehäuse mit normalen Notebookplatten, welche mit Batterie betrieben werden und über einen Speicherkartenslot autonom Fotos von der Karte auf die Platte speichern können. Die Speicherkapazität reicht momentan von ca. 20 bis 120 GB. Da diese Geräte aber nicht sehr billig sind (natürlich sehr viel billiger als die entsprechende Anzahl an Speicherkarten) und die reine Anwendung als Imagetank für mich z.B. ca. 5x im Jahr in Frage kommt, rentieren sie sich erst wenn man sie wirklich tagtäglich einsetzt. Deshalb hab ich mich auch lange informiert und schlussendlich eine eierlegende Wollmilchsau (sprich. ein Gerät das alles kann) gekauft. Der VP3320 eignet sich nicht nur als Imagetank, sondern auch als externe Festplatte (z.B. Datentransport vom Arbeitsplatz nach Hause und umgekehrt), als mp3-Player (z.B. beim Zugfahren), als UKW-Radio, als Diktiergerät oder zum Aufzeichnen von externen Soundquellen über Line-IN. Damit ist der Imagetank bei mir wirklich fast täglich im Einsatz und so hat sich für mich der Kauf auch erst richtig gelohnt.

Ein paar Bemerkungen warum ich gerade den gekauft habe? Er bietet beim Kopieren der Fotos ein anschließendes Verify an, d.h. alle kopierten Daten werden nochmal auf korrektes Kopieren überprüft, die Akkutechnologie funktioniert mit Lithium-Ionen Akkus, er bietet zahlreiche Zusatzfunktionen und wurde mir in meinem Stamm-Fotografie-Forum wärmstens empfohlen. Alle die sich für detaillierte Beschreibungen dieses Gerätes interessieren verweise ich an die weiterführenden Links.

Weiterführende Links:

© Daniel Gander 2009 | Impressum
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